Timm Albers nahm als wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums Kinder.Sprachen.Zukunft. am zweiten Nationalen Forum Frühe Bildung teil, um aktuelle bundespolitische Entwicklungen zur Qualität in der frühen Bildung mit Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zu verzahnen.
Das Nationale Forum Frühe Bildung bringt jährlich Verantwortliche aus Politik, Verwaltung, Praxis, Wissenschaft, Medien, Trägern und Verbänden zusammen.
Ziel ist ein geschützter, fachlich fundierter Austausch über zentrale Herausforderungen der frühen Bildung, das Erkennen von Steuerungsdefiziten und das gemeinsame Formulieren konkreter Handlungsempfehlungen. Im Fokus standen aktuelle bundespolitische Bestrebungen, die Sprachbildung, Chancengerechtigkeit und Bildungsübergänge systematisch stärken sollen. Die Einführung der Erhebung des Sprach- und Entwicklungsstands der Vierjährigen wird derzeit geprüft, um frühzeitig Entwicklungsrisiken zu erkennen und passende Unterstützungsangebote anzubieten. Zudem sollen Kitas, die besonders viele Kinder in herausfordernden Lebenslagen betreuen, zusätzliche Unterstützung erhalten, und der Übergang von der Kita in die Grundschule soll stärker strukturiert und professionalisiert werden.
Für das Kompetenzzentrum Kinder.Sprachen.Zukunft. bot das Forum eine wichtige Plattform zur Vernetzung mit Partnern aus Trägerlandschaft, Praxis, Verwaltung und Wissenschaft. Im Zentrum standen Fragen, wie diese bundespolitischen Impulse mit landesspezifischen Initiativen wie dem hessischen Kompetenzzentrum sinnvoll verknüpft werden können, um Sprachbildung und Sprachförderung konkret in den Einrichtungen zu stärken. So entsteht ein gemeinsamer Blick darauf, wie evidenzbasierte Ansätze der frühen Bildung in den Kitas vor Ort ankommen und welche Rahmenbedingungen es für nachhaltige Qualitätsentwicklung braucht.